
Auf der Suche
Nebelschwaden, die über die Felder ziehen,
vom Mondlicht geisterhaft erhellt,
vom Wind zerrissen und getrennt –
scheinbar ohne Sinn,
scheinbar ohne Ziel.
Gedanken der Menschen, die davoneilen;
manchmal leuchtend wie ein Stern,
doch allzu oft erlöschend und vergehend –
ist hier ein Sinn,
ist hier ein Ziel?
Liebe und Freude,
Kraft und Demut,
Schönheit und Stärke,
Leidenschaft und Ehrfurcht –
schemenhaft wie die Schwaden des Nebels
und flüchtig wie ein Gedanke.
Doch nur dann,
wenn du dich nicht nach ihnen ausstreckst.
Denn wisse –
was du nicht in dir selbst entdeckst und erweckst,
dies wirst du auch niemals außerhalb
deines Ichs finden!
Grafik by Isis
Lyrik by Braghi

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