Die Geschichte der Pflanzenheilkunde ist aufs engste mit der Menschheitsgeschichte verknüpft.
Das Heilen war in früherer Zeit in einen rituellen, soziokulturellen Kontext eingebettet, immaterielle
und substantielle Heilkunst waren eins.
Die archaische Form der Krankheitsauffassung schenkte unseren Vorfahren im Schlaf, in Träumen in
tiefer Meditation, in der Ekstase oder im Rahmen eines althergebrachten Rituals Einsichten über die
richtige (Anwendung) der Pflanze. Schamanen, Priester und andere Heilkundige traten mit
(halluzinogenen) Pflanzen in Verbindung, sie sahen die Heilkraft der Kräuter dank der durch sie wirkenden
Göttinnen und Götter gegeben und wussten mit ihrer Hilfe Krankheitsdämonen abzuwehren.
Immer wieder waren es die Tiere, die den Menschen vormachten, wie die Natur heilt. Tiere können
keine Krankheiten diagnostizieren, doch sie entdecken heilkräftige Pflanzen durch ausprobieren
und geben dieses Wissen an ihre Nachkommen weiter.
Hier nur ein paar Beispiele:
‐ verwundete Schafe wälzen sich in Schafgarbe und fressen sie vermehrt, da sie
wundheilend wirkt und den Verdauungstrakt anregt
‐ Wölfe fressen bei Darmstörungen Brennnessel, bis sie sich übergeben können
‐ Spatzen in Kalkutta, polsterten während einer Malariaepidemie ihre Nester mit
frischen Blättern des Caesalpina‐pulcherima‐Baumes aus, die das gegen Malaria
wirkende Chinin enthalten
Mit dem Wissen über Pflanzen könnt ihr Krankheiten heilen und wirkungsvolle Rituale abhalten.
Diese Kenntnisse dazu könnt ihr hier erlangen............

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