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Räuchern

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Das Räuchern war jahrtausendelang ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Unglaubliche Summen wurden für Räucherstoffe ausgegeben und eigene Handelsrouten für die Waren eingerichtet. Zu fast allen Zeiten war die Zeremonie des Räucherns so alltäglich wie das Essen.
Im westlichen Kulturkreis versiegte jedoch das Wissen mit der Zeit und nun beginnen wir es neu zu entdecken.
Hilfe finden wir in anderen Kulturkreisen, in denen das Räuchern nach wie vor zum Leben dazugehört.

Was ist Räuchern überhaupt?

Beim Räuchern lässt man aromatische Substanzen über einer Wärmequelle verglühen. Klingt doch relativ profan, nicht?
Der aufsteigende Rauch verteilt die in der Masse enthalten Duftstoffe im ganzen Raum. Er enthält die körperlich und seelisch (also psychoaktiv) wirkenden Bestandteile, welche über die Nase und den Mund aufgenommen werden.


Das Räuchern übt visuelle und
olfkatorische
Reize auf den Menschen aus. Der Duft kann über die Nase wahrgenommen werden und mit den Augen können wir den Weg des feinen Rauches verfolgen.
Das Räuchern ist der Ursprung der heute sehr beliebten Aromatherapie und der Parfümerie. Dieses Wort leitet sich nämlich von per fumum, durch den Rauch, ab.
Das Räuchern in vergangenen Zeiten diente der Heilkunst, der Zwisprache mit den Göttern, dem Wohlgeruch von Kleidung und Heim, dem Gebet und der Meditation. Es verbesserte Träume, erzeugte Visionen und noch vieles mehr. Wir wissen heutzutage leider nicht mehr sehr viel über die Anwendungen in vergangenen Zeiten und allg. wenig bekannt ist, dass sehr viele verschiedene Räucherstoffe mit jeweils anderen Wirkstoffen existieren.

Aktualisiert ( Mittwoch, den 12. November 2008 um 13:50 Uhr )  

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