Die Naturreligionen, auch Paganismus genannt, gehören zu den am schnellsten wachsenden spirituellen Bewegungen des Westens. Paganen sind Menschen, welche die alten vorchristlichen Gottheiten unserer Vorfahren und die Natur verehren. Für sie ist das Göttliche in jedem vom uns enthalten und muss nur entdeckt werden.
Prinzipien das Paganismus
"Das Göttliche manifestiert sich in Gestalt vieler Gottheiten
an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten. Eine einzige Gottheit kann die Vollkommenheit des Göttlichen nicht ausdrücken. Dies kann man als Pantheismus bezeichen - der Götter sind viele.
Das Göttliche ist in der Natur und in jedem von uns gegenwärtig. Dies kann man als Pantheismus bezeichnen - das Göttliche ist überall.
Göttin und Gott - Das Göttliche verkörpert sich sowohl durch das Weibliche (Göttin) als auch durch das Männliche (Gott), wobei klar ist, dass es jenseits jeder Begrenzungen der Geschlechter existiert.
Ein viertes Prinzip, zu welchem sich viele Paganen bekennen würden, wird als Ethik bezeichnet: Tu das was du tun möchtest, sofern es niemandem schadet.
" Ich muss mich nicht von meinem Glauben trennen,
dem ich anhänge und meine Vorfahren vor mir;
ebenso werde ich nichts dagegen einwenden,
wenn ihr an den Gott glaubt, der euch am Besten enstpricht"
Sigrid die Stolze, nordische Priesterin zu christlichen Missionaren
Die Paganen verehren alte Götter, aber sie klammern sich nicht an eine romantische Vergangenheit. Wir glauben, dass in der Vergangeheit der Schlüssel zum Verstehen der Zukunft liegt. Wir glauben, dass die menschliche Gesellschaft einem Baum gleicht. Sie kann nicht freischwebend in der Luft leben. Sie muss in der Erde und in den Göttern der Erde verwurzelt sein und auch in einem Verständnis der Vergangenheit - sowohl in ihrer Weisheit als auch ihre Irrtümer betreffend.
Vivian Crowley
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